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Ziele des Verfahrens Esterwegen

Die Teilnehmergemeinschaft erhält den Namen "Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Esterwegen, Landkreis Emsland".

Sie hat ihren Sitz in Esterwegen.

Gründe für die Einleitung des Verfahrens

Die Gemeinde Esterwegen beantragte bereits 1976 die Einleitung eines Flurbereinigungsverfahrens als integrale Verbesserungsmaßnahme.

Wegen der besonders ungünstigen Voraussetzungen konnten keine durchgreifenden Erfolge zur strukturellen Verbesserung dieses Raumes erzielt werden. Besonders die Förderung der Landwirtschaft scheiterte an einer Vielzahl ungünstiger Faktoren.

Der seit etwa 1970 laufende Ausbau der Ohe brachte erstmals für ein Teilgebiet eine begrenzte Verbesserung. Die geringen Betriebsgrößen, die starke Besitzzersplitterung und die schlechte Bodengrundlage blieben jedoch unverändert.

Zur Klärung der Verhältnisse und der zu ihrer Verbesserung möglichen Maßnahmen erteilte die Bezirksregierung der Landwirtschaftskammer Weser-Ems 1979 den Auftrag zur Erstellung einer "Agrarstrukturellen Vorplanung für den Raum Esterwegen-Lorup".

Diese Agrarstrukturelle Vorplanung wurde 1981 vorgelegt. Sie trifft die Aussage, dass in Esterwegen eine Flurbereinigung dringend erforderlich ist.

Die Einleitung des Flurbereinigungsverfahrens erfolgte mit nachstehender Zielsetzung:

- Verbesserung der Besitzzersplitterung und der schlechten Flurerschließung, Verringerung der ungünstigen Hof-Feld-Entfernungen durch Zusammenlegung

- Verbesserung der Grünland- und Ackerstandorte durch Regulierung der wasserwirtschaftlichen Verhältnisse und durch bodenverbessernde Maßnahmen

- Bereitstellung von Standorten für aussiedlungsbedürftige landwirtschaftliche Betriebe zur Sanierung des Ortskerns

- Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege.

- Maßnahmen der Dorferneuerung.

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